Protokoll BOT-Plenum: 23. März 2026
| Ort |
Online |
| Beginn |
19:00 Uhr |
| Ende |
20:20 Uhr |
| Anwesende Botschafter:innen |
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| Stimmenübertragung(en) |
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Tagesordnungspunkte (TOPs)
Folgende öffentliche Tagesordnungspunkte wurden besprochen.
TOP 1: Kooperation mit Chillmahl Hammerbrook
Die Kette Chillmahl möchte gerne in Hammerbrook kooperieren (Abholung einmal wöchentlich). Es handelt sich um verpackt und versiegeltes Essen im Rahmen einer Automaten-Kantine. Hierfür soll im Plenum eine Ausnahme beschlossen werden.
Abstimmungsfrage: Wir erlassen für die Chillmahl Kooperation in Hammerbrook eine Ausnahme von dem temporären Kooperationsaufbaustopp mit Bäckereien und Fertigessenbetrieben.
Dafür: 8
Dagegen: 0
Enthaltung: 0
TOP 2: Ein Backwarenbetrieb in Eilbek wünscht Neuberettung
Ein Backwarenbetrieb in Eilbek möchte gerne nach 3-monatiger Kooperationspause wieder berettet werden. In der Vergangenheit gab es hier mehrfach Probleme bei den Abholungen. Auch waren die Slots teils selbst mit Aufrufen in Spontanteams nicht zu füllen. Tafeln und andere gemeinnützige Organisationen können / wollen die Kooperation leider ebenfalls nicht aufbauen.
Abstimmungsfrage: Wir erlassen für die Kooperation mit dem Backwarenbetrieb in Eilbek eine Ausnahme von dem temporären Kooperationsaufbaustopp mit Bäckereien und Fertigessenbetrieben.
Dafür: 0
Dagegen: 8
Enthaltung: 0
TOP 3: Einführung eines Mediationsteam Hamburg gemäß Protokoll
LMG und LS sind aktuell stark unterbesetzt. Die Hamburger Botschafter:innen befürchten daher, dass ein neues Mediationsteam die personellen Engpässe noch verschärfen könnte. Gleichzeitig sehen sie die Einführung eines Mediationsteams grundsätzlich als sinnvoll und unterstützenswert an.
Im Forenthread gab es bisher nur wenige Rückmeldungen, vor allem fehlen konkrete Angebote zur Mitarbeit in der AG. Ein Mediationsteam wird für die Zukunft klar befürwortet, allerdings nur, wenn genügend Menschen zur Verfügung stehen und die bestehenden Konfliktlösungsgremien stabil arbeiten.
Grundsätzlich wäre auch eine Abstimmung in der Community möglich. Es ist jedoch zu vermuten, dass die Beteiligung ähnlich gering ausfallen wird wie bisher im Forenthread.
Abstimmungsfrage: Ich möchte die Möglichkeit für den Aufbau eines Mediationsteam Hamburg hiermit schaffen und dieses soll ab 01.07.26 wunschgemäß erstmalig in Funktion treten, sofern sich hierfür Kandidaten/Kandidatinnen finden. Aufrufe erfolgen künftig durch das Abstimmungsteam.
Dafür: 1
Dagegen: 4
Enthaltung: 3
TOP 4: Umgang mit alten Betrieben und ausgelaufenen Kooperationen
Es kommt immer wieder vor, dass Betriebe wiederverwendet werden bei denen keine Kooperation zustande gekommen ist oder die nicht mehr existieren. Hierbei werden alte Betriebe umbenannt und verschoben anstatt einen neuen Betrieb anzulegen. Dies führte in der Vergangenheit mehrfach zu Intransparenzen, Verwirrung und schadhafte Mehrfachansprachen von Betrieben.
Als Grund wird häufig die Übersichtlichkeit in der Betriebstabelle sowie auf der Karte genannt. Für den ersten Fall haben wir zusätzlich zu den bestehenden statusbasierten Filtermöglichkeiten bereits seit vielen Jahren die Regelung solche Betriebe mit einem „Z_“-Prefix zu versehen sodass sie in der Tabelle ganz nach unten rutschen (vgl. BOT Plenum 08.06.2017). Auf der Karte ist es ebenfalls möglich inaktive Betriebe auszublenden sowie konkret nach Betrieben zu suchen die aktuell offen für Bewerbungen sind.
Generell ist es sehr wichtig auch alte Ansprachen oder ehemalige Abholungen vorzuhalten damit dies auch in Zukunft transparent nachvollziehbar ist. Spätestens wenn mindestens eine Abholung stattgefunden hat unterliegt dies der Dokumentationspflicht. Auf der Foodsharing-Plattform gibt es kein Limit für die Anzahl der anlegbaren Betriebe. Demnach empfiehlt es sich die Umwidmung (das „Recycling“ von Betrieben) zu unterlassen.
Abstimmungsfrage: Einmal angelegte und angesprochene Betriebe dürfen nicht mehr umbenannt und verschoben werden. Fehlerkorrekturen in den Betriebsstammdaten sind hiervon ausgenommen. Eine Ausnahme besteht für den Fall, dass ein Betrieb mit seiner gesamten Filiale im Ganzen an einen anderen Ort umzieht. Fehlerhaft angelegte aber noch nicht angesprochene Betriebe können weiterhin umbenannt und verschoben werden.
Dafür: 8
Dagegen: 0
Enthaltungen: 0
TOP 5: Löschung obsolet gewordener Kam-Accounts aufgrund der Historie
Historisch bedingt gibt es in Hamburg noch Kam-Accounts die nicht mehr verwendet werden seit geraumer Zeit. Hier sollte geprüft werden, ob diese nicht gelöscht werden könnten.
Wir können nicht beschließen, dass Accounts die teilweise überregional verortet sind gelöscht werden müssen. Stattdessen können wir eine klare Empfehlung aussprechen, nicht mehr benötigte Accounts zu entfernen. In solchen Fällen sollten die KAMs direkt Kontakt mit der IT aufnehmen und die Löschung der entsprechenden Accounts veranlassen.
TOP 6: Löschung von Funktions-Accounts als Platzhalter
Historisch bedingt gibt es in Hamburg noch Funktions-Accounts die verwendet werden als Platzhalter.
Sinnvoll wäre es, sofern noch nicht geschehen, nicht mehr benötigte bzw. zugreifbare Funktionsaccounts zu entverifizieren und aus allen Betrieben auszutragen. Accounts zu löschen ist weniger sinnvoll, da jederzeit beliebig viele neue Accounts auf der Website erstellt werden können. Kritisch ist vor allem die Verifizierung sowie die Betriebs- / AG-Zugehörigkeiten. Wir bitten die IT- bzw. die Orga-Menschen, die genannten Accounts zu entverifizieren und aus allen Betrieben/AGs auszutragen.
TOP 7: Quorum-Regelung für sämtliche Plenum-Sitzungen
Gemäß dem Plenumsbeschluss vom 09.03.2020 sind zur Herstellung der Beschlussfähigkeit des Plenums mindestens sechs Botschaftende erforderlich. Demnach wird über Abstimmungsfrage 2 nicht abgestimmt.
Eine Beschlussfähigkeit mit nur 2 Botschaftenden wird als unzureichend bewertet. Anstelle einer Herabsetzung der Beschlussfähigkeitsschwelle sollte an die Plenumsteilnahme apelliert werden. Die Teilnehmenden eines jeden Plenums sind öffentlich im Protokoll für alle Foodsavenden einzusehen.
Abstimmungsfrage 1: Künftig soll auf allen Plenum-Sitzungen keine Quorum-Regelung mehr gelten für Beschlüsse.
Dafür: 0
Dagegen: 8
Enthaltungen: 0
Abstimmungsfrage 2: Künftig soll auf allen Plenum-Sitzungen eine Quorum-Regelung gelten für Beschlüsse.
Dafür:
Dagegen:
Enthaltungen:
Abstimmungsfrage 3: Ich halte eine Regelung von zehn Prozent aller Botschaftenden, aktuell wären dies zwei Botschaftende für uns dann auch, für eine ausreichende Quote. Dies wird festgehalten im Forum und auch im Wiki. Somit ist bei uns in Hamburg eine Beschlussfähigkeit gegeben auch unter widrigen Umständen.
Dafür: 0
Dagegen: 8
Enthaltungen: 0